Um euch auch persönlich zur Seite stehen zu können, werden wir am Montag den 8. März zum ersten mal auf dem Kneipenabend im Cafe Exzess sein. Von 20 bis 22 Uhr sind wir mit einem Infotisch vor Ort. Wenn ihr Fragen oder Probleme habt, kommt einfach vorbei. Wir werden uns Mühe geben.
Dieses Angebot wird es auch in Zukunft geben, und zwar immer am zweiten Montag im Monat.
In erster Linie möchten wir für Betroffene ansprechbar sein, in jeder Phase ihres Verfahrens. Aber weiter stehen wir natürlich auch gerne für Fragen und Diskussionen rund um Rote Hilfe, “Innere Sicherheit” und (Anti-)Repression allgemein zur Verfügung.
In der nächsten Zeit sollen Gerichtstermine gegen eine Reihe von AusbaugegnerInnen aus dem Camp im kelsterbacher Wald stattfinden. Die AusbaugegnerInnen bitten um Spenden und die kritische Begleitung der hier genannten Prozesse.
17.02.2010, 13:30 Uhr, Amtsgericht Rüsselsheim, Johann-Sebastian-Bach-Straße 45, 65428 Rüsselsheim
Eine Person steht wegen mehrerer Aktionen gegen die Rodungen im Februar 09 vor Gericht: Baumbesetzungen im Rodungsgebiet am 31. Januar bzw. 11. Februar, außerdem war sie bei der Räumung des Hüttendorfes anwesend und kettete sich fest. Der Vorwurf ist in allen drei Fällen Hausfriedensbruch.
25.2.2010, 08:30 Uhr, Amtsgericht Rüsselsheim Johann-Sebastian-Bach-Straße 45, 65428 Rüsselsheim
Verhandelt wird gegen 3 AktivistInnen, die wenige Tage nach der Räumung des Hüttendorfes ein Hausdach auf dem Gelände der geplanten Landebahn besetzt haben. Vorwurf ist Hausfriedensbruch. Einer der AktivistInnen wird außerdem vorgeworfen, bei der Räumung des Hüttendorfes Widerstand gegen die Staatsgewalt geleistet zu haben.
17.03.2010 (09 Uhr), 31.03.2010 (13:30 Uhr), Amtsgericht Frankfurt am Main Gerichtsstraße 2 , 60313 Frankfurt am Main,
Verhandelt wird gegen eine Person wegen 3 verschiedenen Aktionen: Der Besetzung einer Rodungsmaschiene am 23.01.2009 (Vorwurf: Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte), einer Baumbesetzung im Rodungsgebiet am 11.02.2009 (Vorwurf: gemeinschaftlicher Hausfriedensbruch), sowie einer Kletteraktion in Frankfurt, im Rahmen des Jugend-Umwelt-Kongress (Jukss) 2008/09.
Am 20. Oktober 2007 fand in Frankfurt am Main, Stadtteil Hausen, eine Demonstration der NPD unter dem Motto “Gegen Islamismus in Deutschland – gegen Moscheebau in Frankfurt-Hausen” statt. Hierzu riefen damals mehrere Organisationen zu gegenaktivitäten auf. Darunter auch Katinka Poensgen als Sprecherin der Anti-Nazi-Koordination Frankfurt am Main.
Der zuvor in Frankfurt-Hausen angemeldete Antifaschistische Rundgang wurde von der Stadt kurzer Hand nach Bockenheim verlegt. Dort fand er auch statt. Als die Polizei began Personalien aufzunehmen, forderte Katinka Peonsgen in ihrer Rolle als Versammlungsleiterin die Polizei dazu auf, dies zu unterlassen. Kurz darauf wurde sie von der Polizei auf sehr brutale Weise festgenommen(Video). In ihrer Notlage biß sie einem Polizeibeamten in den Daumen.
Nun kommt es am 04. Februar 2010 zur Verhandlung. Um 11:10 Uhr soll der Fall vor Gericht geklärt werden.
04.02.2010 – 11:10 Uhr
Gerichtsstraße 2
Gerichtsgebäude B
Raum 160
Wir rufen zur Solidarität auf! Kommt zahlreich und stärkt Katinka Poensgen den Rücken. Die staatlichen Repressionsorgane müssen sehen, das es Widerstand gibt!
Der Staat zielt auf die Köpfe, wir zielen auf Solidarität! – Rote Hilfe
Hallo liebe Genossinnen und Genossen,
am vergangenen Samstag, den 23. Januar 2010, hat sich die Ortsgruppe Frankfurt am Main der Roten Hilfe gegründet. Nun gibt es auch hier eine Rote Hilfe gruppierung um von Repression betroffene Linke zu unterstützen.
Wir arbeiten u.a. mit dem EA Frankfurt und dem AK Recht solidarisch und stehts ergänzend zusammen.