marco-camenisch-soliSeit Ende 1991 sitzt der ehemalige Militante der Anti-AKW-Bewegung hinter Gittern. In all den langen Jahren blieb er als Anarchist politisch aktiv und verhielt sich zu Kämpfen in- und ausserhalb der Knäste solidarisch. Die Schweizer Justiz versucht seine Haftentlassung zu verschleppen und Marco wird vom 5. bis 7. Juli sich am solidarischen Hungerstreik für Ibrahim Abdallah beteiligen. Die Infoveranstaltung wird mit Gästen aus dem Solikreis für Marco am 11.7., 19:30 Uhr im Klapperfeld stattfinden.

Infoveranstaltung zur Situation von Marco Camenisch

Seit Ende 1991 sitzt der ehemalige Militante der Anti-AKW-Bewegung hinter Gittern. In all den langen Jahren blieb er als Anarchist politisch aktiv und verhielt sich zu Kämpfen in- und ausserhalb der Knäste solidarisch.

Mittlerweile hat er mehr als 2/3 seiner Strafe abgesessen und sollte eigentlich auf die kommende Haftentlassung vorbereitet werden. Doch das Zürcher Amt für Justizvollzug versucht, das zu verhindern. Aus politischen Gründen wird dem 61jährigen jede Hafterleichterung verweigert. Nach Ansicht des Amtes müsse Marco zuerst seinen politischen Überzeugungen abschwören. Sonst komme er nicht raus.

AKTUELL:
Ende Mai hat das Amt fuer Justizvollzug Marcos Verlegung in den offenen Vollzug verweigert. Ausserdem hat die Direktion der Justiz und Inneres Anfang Mai entschieden, dass Marco weiterhin nicht bedingt entlassen wird.
Marco beteiligt sich vom 5. bis 7. Juli am solidarischen Hungerstreik für die Freilassung von Georges Ibrahim Abdallah (Hungerstreikerklärung auf linksunten).

Hintergründe dazu und Diskussion mit langjährigen UnterstützerInnen und BesucherInnen von Marco

am 11.7.13., 19:30 Uhr
im Klapperfeld, Klapperfeldstraße 5 (ehem. Polizeigefängnis), Frankfurt am Main